Paar bedeutende französische Barock-Center-Hocker aus geschnitztem und vergoldetem Holz, gefertigt zwischen der Ludwig XIV.- und Ludwig XV.-Ära, gekennzeichnet durch eine für den Typ ungewöhnlich große Form, die sie besonders szenisch und vielseitig in einem modernen oder klassischen Ambiente macht. Die Struktur weist einen schönen, leicht ausgestellten und gewölbten Gürtel mit einem geschwungenen Profil an allen vier Seiten auf, reich mit Pflanzenmotiven, Voluten und Kartuschen geschnitzt, typisch für den französischen Geschmack zwischen dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Die vier geschwungenen und gewölbten Beine, geschnitzt mit phytomorphen Elementen, enden in eleganten nach innen gerichteten Volutenfüßen, eine raffinierte Lösung, die das Volumen visuell aufhellt und die Gesamtbewegung der Basis unterstreicht. Die antike Vergoldung mit natürlicher Patina der Zeit hebt die Tiefe der Schnitzerei hervor und verleiht den Stücken große Helligkeit. Die gepolsterten Sitze sind mit karmesinrotem Samt bezogen, der leicht ausgetauscht werden kann, da das Kissen als herausnehmbares Element konzipiert ist, ein praktisches Detail, das jegliche Eingriffe erleichtert. Diese Eigenschaft, zusammen mit den großzügigen Abmessungen, macht die Hocker ideal als Sitzgelegenheiten am Fußende des Bettes, im Eingangsbereich, vor einem Kamin oder als Möbelelemente, Fußhocker oder zusätzliche Sitzgelegenheiten in einem Wohnzimmer. Die Qualität der Schnitzerei, die antike Vergoldung und die seltene Form positionieren sie in einem hochwertigen Dekorationsmöbelbereich, perfekt für Sammler, die einen wirkungsvollen, aber gleichzeitig funktionalen französischen Touch suchen. Eine konservierende Restaurierung wird bald durchgeführt werden.
Epoche: Erste Hälfte des 18. Jh.