Beistelltisch aus Furnierholz, Genua, Barocchetto-Epoche, Mitte 18. Jahrhundert Maße: cm L 45 x T 35,5 x H 71; Schreibtischplattenhöhe 61,5 cm Preis: Verhandlungsbasis Artikel mit unserem Echtheitszertifikat Dieser exquisite Beistelltisch, vollständig mit Violaholz und Rosenholzfurnier furniert, wurde in Genua während der Barocchetto-Epoche, um die Mitte des 18. Jahrhunderts, gefertigt. Die obere Platte, mit geschwungener Linie an allen vier Seiten, ist vollständig mit edlem Violaholz furniert, das in vier geometrischen Mustern angeordnet ist und sich in der Mitte trifft. Ein Rosenholzfilet verläuft entlang des inneren Umfangs und rahmt die Holzmaserung wie ein wahres dekoratives Motiv ein, während der nach oben ragende Stirnholzrand an drei Seiten als diskreter kleiner Zaun dient, um Gegenstände und kleine Bücher aufzufangen. Das vordere Schloss mit Schlüssel und ziseliertem, vergoldetem Bronzebeschlag im Rokoko-Stil ermöglicht das Umklappen der Platte, wodurch ein großer Innenraum freigelegt wird. Auch hier ist die Furnierung äußerst sorgfältig ausgeführt, mit vier Spiegeln, die eine geometrische Komposition bilden, ein Zeichen seltener Sorgfalt selbst bei normalerweise verborgenen Teilen. An der Vorderseite, unter dem Schloss, befindet sich eine Schublade mit einer ausziehbaren Schreibtischplatte. Ausgeklappt bietet sie eine mit Leder bezogene Fläche, die mit einem feinen geprägten und vergoldeten Dekor umrandet ist und sich perfekt zum Ablegen von Blättern, Büchern oder einem kleinen Notizbuch eignet. An der rechten Seite befindet sich eine Seitenschublade mit Nussholz-Innenausstattung, die einen Tintenfasshalter mit Fächern enthält, was die ursprüngliche Bestimmung des Möbelstücks bezeugt. Alle Seiten sind sorgfältig furniert, so dass der Tisch mitten im Raum platziert werden kann. Die schlanke und harmonische Struktur ruht auf vier besonders geschwungenen und reizvollen Beinen, die sich natürlich wölben und mit ziselierten, vergoldeten Bronzeschuhen im Rokoko-Stil abschließen, die eine helle und kostbare Note verleihen. Die Linienführung der Beine mit deutlich ausgeprägten Kanten erzeugt ein ständiges Spiel von Licht und Schatten, während der abgerundete vordere Mittelpfosten, verziert mit Rosenholz-Stirnholz, eine raffinierte Farbvariation bietet, die die Hand einer hochwertigen Werkstatt verrät. Der untere Teil wird durch ein furniertes Fach ergänzt, das die Beine verbindet und für Stabilität sorgt, während es gleichzeitig eine zusätzliche Ablagefläche bietet. Auch hier definiert ein feiner, leicht erhöhter Stirnholzrand den Umfang mit schlichter Eleganz. Insgesamt ist der Beistelltisch äußerst vielseitig: Er kann mitten im Wohnzimmer, zwischen Sofas, neben einem Sessel oder als kleiner Anstellschreibtisch im Arbeitszimmer platziert werden und fügt sich sowohl in klassische Interieurs als auch in zeitgenössische Umgebungen ein, die ein Zeichen für kultivierten und anspruchsvollen Geschmack wünschen. Eine konservatorische Restaurierung wird in Kürze durchgeführt.
Epoche: Erste Hälfte des 18. Jh.